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Porträt: Anette Jablonski

Seit mehreren Jahren nutzt die Künstlerin Anette Jablonski die Malerei als persönliche Ausdrucksform.
„Ich male, was ich fühle und habe damit die Möglichkeit, mit Anderen in Kontakt zu treten“ sagt sie.

Ihre Bilder entstehen unter Zuhilfenahme von Bügeleisen, Föhn, Strohhalmen und weiteren Materialien, mit denen immer neue Techniken ausprobiert werden.
Die junge Düsseldorferin hat eine Cerebralparese und sitzt im Rollstuhl.

Kontaktdaten können über das NetzwerkBüro erfragt werden (0251 51 91 38).

Mehr über die Künstlerin erfahren Sie im Porträt...


„Traumwelten“  heißt die Serie, aus der dieses Bild stammt: ein leuchtend roter Kreis vor  sanften Braun- und Grüntönen Auch aus der Traumweltenreihe: Leuchtendes Rot Mit dem heißen Bügeleisen zieht Anette Jablonski Wachsmalstifte über glatten Karton Langsam wächst ein Bild unter Zuhilfenahme unterschiedlicher Materialien, wie zum  Beispiel mit Strohhalm und dünnem Pinsel
Ein  weiteres wichtiges Utensil ist der Fön Das Werk ist fertig: Es scheint, als greife eine schwarze Hand nach einem flammend roten Herzen Anettes  Lieblingsfarbe ist kräftiges Blau: wellen- und bogenförmig läuft die Farbe ineinander Ebenfalls  mit der Bügeltechnik gemalt: Das Bild Nr. 111 zeigt tiefes Weinrot, die  Bewegungen des Bügeleisens sind zu erahnen und die Farbverläufe wurden zum Teil  wieder weggeritzt 
Bild Nr. 114 ist in erdigen Farben gehalten: Braun, Gelbbraun und Braungrün wurden in  unterschiedlicher Struktur auf den Karton gebracht Ein wenig  erinnert das Bild an einen herbstlichen Blätterregen: Leuchtend rote und lila  Farbtupfer sind auf den gelbbraunen Bügeltechnikhintergrund gesetzt Anette  Jablonski hat ihre Bilder bereits an vielen unterschiedlichen Orten  ausgestellt; unter anderem während der Jubiläumsfeier des Netzwerks Frauen und  Mädchen mit Behinderung im Dezember 2005