Ein Netzwerk lebt von der Aktivität seiner Mitglieder Sie sind herzlich zur Mitwirkung eingeladen. Schließlich ist jeder Beitrag ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Mitbestimmung und Teilhabe.
Alle notwendigen Informationen und Termine erhalten Sie entweder über die Homepage oder im NetzwerkBüro. Wir freuen uns auf Ihre Anliegen, Ideen und Erfahrungen.
Prävention Selbstbehauptung Selbstverteidigung.
Für Frauen & Mädchen:
www.mueller-und-spahn.de
Wer darf mitmachen?
"Jede Frau und jedes Mädchen darf sich als behindert definieren, wenn sie sich subjektiv durch ihre Beeinträchtigung behindert fühlt. Und dies auch ohne Anerkennung durch einen Schwerbehindertenausweis." So entwickelten die Frauen und Mädchen in NRW auf der Gründungsveranstaltung des Netzwerks ihr Selbstverständnis.
Die Netzwerkerinnen verstehen unter dem Begriff "behinderte Frau / behindertes Mädchen" diejenigen Frauen und Mädchen, die z. B. mit einer Hör-, Seh-, oder Körperbeeinträchtigung oder einer so genannten geistigen oder psychischen Beeinträchtigung leben. Aber auch die Frauen und Mädchen mit verschiedenen chronischen Krankheiten wie Diabetes, Epilepsie, HIV / AIDS, Krebs, Osteoporose usw. können aktiv an der Netzwerkarbeit mitwirken.
Die Netzwerkfrauen orientieren sich bei der Definition von "Behinderung" an der WHO (World Health Organisation): Diese unterscheidet zwischen "impairment" Schädigung, "handicap" Beeinträchtigung und "disability" Behinderung. Unter Schädigung ist die jeweilige körperliche, geistige oder seelische Funktionseinschränkung zu verstehen. Daraus folgt die körperliche, geistige oder seelische Beeinträchtigung. Die Behinderung umfasst infolge der Beeinträchtigung alle gesellschaftlichen und individuellen Strukturen und Verhaltensweisen sowie alle Maßnahmen, die den beeinträchtigten Menschen Lebensmöglichkeiten nehmen bzw. erschweren und so die Lebensqualität einschränken.
Die ehrenamtlichen Frauen des Netzwerks von Frauen und Mädchen mit Behinderungen NRW treffen sich 2 mal im Jahr zu einer Plenumsveranstaltung. Auf diesen Veranstaltungen werden interessante Themen vorgestellt und diskutiert. Die Netzwerkerinnen wählen jedes 2. Jahr auf einer Plenumsveranstaltung eine Koordinatorin, die die Belange behinderter und chronisch kranker Frauen und Mädchen, zusammen mit den Arbeitskreisverantwortlichen des Netzwerks ausarbeitet. Auf den Plenumsveranstaltungen werden Arbeitskreise gebildet, die relevante sozialpolitische Themen über einen langen Zeitraum behandeln und auf Stellungnahmen hinwirken. Die Koordinatorin und die Arbeitskreisverantwortlichen sind über das NetzwerkBüro zu erreichen.