Projekte

  • LauterStarke FrauenProjekt zur Prävention und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen mit Behinderung und chronischer Erkrankung
  • Depressionen und psychosomatische Störungen bei Behinderung/chronischer Erkrankung als Thema im Fokus der SelbsthilfeDepressionen und psychosomatische Störungen bei Behinderung/chronischer Erkrankung im Fokus der Selbsthilfe unter genderspezifischen Aspekten

Aktuelles

Eine Aktion von Kassandra Ruhm

Für barrierefreie Toiletten

Das Poster von Kassandra Ruhm zeigt auf, welche Bewegungsflächen in barrierefreien Toiletten benötigt werden. Die Idee auf zugestellte Toiletten für behinderte Menschen aufmerksam zu machen, entstand Innerhalb ihrer Posterreihe „bunt ist schöner“. Vielfalt und Inklusion stehen dabei im Vordergrund.
In drei Bildern wird die Notwendigkeit der Bewegungsflächen dargestellt. Mit Gartenmöbeln, Putzutensilien etc. zugestellte Bewegungsflächen machen solche Toiletten für Rollstuhlnutzer*innen nahezu unbrauchbar. Das ausgedruckt mitgeführte Poster kann gegebenenfalls verwendet werden, um Betreiber*innen von entsprechenden Toilettenanlagen auf die Notwendigkeit der Behebung von Missständen aufmerksam zu machen.

Hier geht es zum Download des Wendeflächen-Posters.

Informationsveranstaltung zum Modellprojekt

frauen.stärken.frauen.

Das Zentrum für inklusive Bildung und Beratung ZIBB e.V. aus Dortmund hat das Projekt "frauen.stärken.frauen." ins Leben gerufen. 2018 startet somit erstmalig die Ausbildung für Frauen mit Lernschwierigkeiten und Mitarbeiterinnen von Frauen- und Mädchenberatungsstellen zu Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungstrainerinnen. 

Die nächste Ausbildung beginnt im September 2018 in Köln-Deutz. Am Freitag, den 27. April 2018 findet eine Informationsveranstaltung zum Modellprojekt statt. (Ort: LVR-Horionhaus in Köln-Deutz; Zeit: 11:30-13:00 Uhr)

Grundprinzip der Ausbildung ist ein inklusives Trainerinnen-Tandem. Jede Frau mit Lernschwierigkeiten wird zusammen mit einer Tandem-Partnerin ohne Lernschwierigkeiten qualifiziert. Nach der Ausbildung bieten die Trainerinnen-Tandems Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungs-Kurse für Frauen und Mädchen mit und ohne Behinderungen an – in Kooperation mit Förderschulen, Werkstätten, Wohneinrichtungen, Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen oder frei ausgeschrieben. Die zukünftigen Trainerinnen sind damit wichtige Vorbilder für Mädchen und Frauen mit Lernschwierigkeiten. Somit leistet das Projekte einen wichtigen Beitrag zur Verhinderung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit Behinderungen.

Mehr Infos zu dem Projekt in schwerer wie auch in leichter Sprache wie auch zur Anmeldung gibt es hier.

In eigener Sache

Leiterin für das NetzwerkBüro gesucht

Zum 01.06.2018 ist die Stelle der Leiterin des NetzwerkBüros Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung neu zu besetzen.

Das NetzwerkBüro ist ein vom Land NRW gefördertes Projekt der frauen- und behindertenpolitischen Selbsthilfe. Es arbeitet seit über 20 Jahren als Koordinierungs- und Vernetzungsstelle. Unsere Hauptaufgabe ist die sozialpolitische Interessenvertretung, Stärkung und Vernetzung behinderter und chronisch erkrankter Frauen und Mädchen in NRW im Sinne der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Wir wünschen uns eine engagierte und verantwortungsvolle Persönlichkeit und freuen uns über Bewerbungen von Frauen mit Behinderung / chronischer Erkrankung.

Hier geht es zur kompletten Stellenbeschreibung.

„Früh anfangen statt länger bleiben!“

Peer-Mentoring für behinderte und chronisch kranke Schüler*innen

„Früh anfangen statt länger bleiben!“ ist das erste Peer-Mentoring Angebot der TU Dortmund, in dem behinderungserfahrene Studierende als Mentor*innen behinderte und chronisch kranke Schüler *innen (Mentees) der Sek. II speziell im Übergang Schule - Universität begleiten. Die Mentor*innen verfügen nicht nur über unmittelbares Insiderwissen innerhalb ihrer Fachrichtung – auch im Umgang mit der eignen Beeinträchtigung im Kontext Hochschule sind sie echte Expert*innen. Neben der Möglichkeit zur Frühorientierung bzgl. verschiedener Studiengänge, Einschreibungsprozesse und Leistungsanforderungen an der TU Dortmund, erlernen Studieninteressierte im Projekt Strategien zum erfolgreichen Umgang mit potentiellen Herausforderungen und behin­derungsbedingten Barrieren. Dabei steht der konkrete Studienalltag im Mittelpunkt, denn nur wer weiß, wie dieser bedarfsgerecht organisiert werden kann, wird ein Studium zielgerichtet beginnen und beenden. Dies betrifft neben Fragen hinsichtlich der Studienorganisation und geeigneter Lernstrategien z.B. die Bereiche Wohnen, Mobilität, Assistenz, Pflege und Freizeitgestaltung. Teilnehmen können Schüler *innen der Sek. II mit sichtbaren oder nicht sichtbaren Beeinträchtigungen wie z.B. chronischen körperlichen oder psychischen Erkrankungen, Seh-, Hör- oder Sprechbeeinträchtigungen, Legasthenie oder Dyskalkulie. Auch beeinträchtigte Studierende der Studieneingangsphase sind herzlich zur Teilnahme als Mentees eingeladen! Als Mentor*innen können sich Studierende ab dem 3. Semester bewerben.

Am Freitag, den 04. Mai 2018 von 15.30 bis 17.00 Uhr findet hierzu eine Informationsveranstaltung an der TU Dortmund statt.

Weitere Informationen zum Projekt sind zu finden unter:
http://www.zhb.tu-dortmund.de/zhb/dobus/de/Projekte/Peer_Mentoring/index.html

Die LAG SELBSTHILFE NRW sucht Berater*innen

Stellenausschreibungen EUTB für mehrere Regionen

Die LAG SELBSTHILFE NRW e.V., als Interessenzusammenschluss von derzeit 134 Selbsthilfe-Verbänden von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen, hat sich im letzten Jahr in verschiedenen Regionen für die Einrichtung von Beratungsstellen zur Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) im Sinne des § 32 SGB IX und gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales beworben. 

Für die Beratungsstellen in mehreren Regionen werden nun hauptamtliche Berater*innen mit dem "peer"-Ansatz und Erfahrungen im Kontext der Selbsthilfe gesucht. Mehr Infos hierzu unter: http://lag-selbsthilfe-nrw.de/

Die Ausschreibungen der LAG SELBSTHILFE NRW gelten für die Regionen:

  • Kreis Borken
  • Kreis Coesfeld
  • Kreisfreie Stadt Gelsenkirchen (mit kreisfreier Stadt Bochum)
  • Kreisfreie Stadt Mülheim
  • Kreis Olpe
  • Kreis Soest
  • Kreis Warendorf

Die detaillierten Stellenausschreibungen stehen hier zum Downloaden bereit.

Spezielle Behinderten-Angebote

Um welchen Nutzen geht es?

Sollen spezielle Behinderten-Angebote eigentlich behinderten Menschen nutzen - oder in erster Linie Nichtbehinderten, die damit Geld verdienen oder sich gut darstellen wollen? Die Behindertenrechtsaktivistin Kassandra Ruhm hat sich beim Nachrichtendienst BIZEPS mit diesem Thema auseinandergesetzt.

Hier geht es zum Artikel.

Was sich für Menschen mit Behinderung und ihre Familien ändert

Gesetzliche Neuregelungen 2018

Einige Gesetze, die für Menschen mit Behinderung und ihre Familien wichtig sind, haben sich seit Anfang 2018 geändert. Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) hat eine Übersicht über die wichtigsten Änderungen erarbeitet und ins Internet eingestellt. Diese reichen von den Neuregelungen in der Grundsicherung, über die Kindergeldleistungen und das Bundesteilhabegesetz, bis zur Verständlichkeit und Leichten Sprache.

Der Beitrag ist hier abrufbar.

Flexible Förderhöhe angestrebt

Budget für Arbeit

Das Budget für Arbeit ist seit dem 1. Januar 2018 bundesweit in Kraft getreten. In vielen Bundesländern ist eine Regelung zur Höchst-Grenze der Lohn-Förderung noch nicht getroffen. In Nordrhein-Westfalen soll es zukünftig möglich sein, dass der Deckel der Förderhöhe in begründeten Einzelfällen überschritten werden kann. 

Mehr Infos dazu auf kobinet NACHRICHTEN.

Ein Meilenstein im Kampf gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Instanbul-Konvention

Gewalt und Übergriffe gegen Frauen sind in Deutschland immer noch alltäglich. Auch die Gewaltprävalenzen bleiben seit Jahren gleich. Insbesondere Frauen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen sind betroffen. Laut der Studie „Lebenssituationen und Belastungen von Frauen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen in Deutschland“, des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Bmfsfj), erlebt nahezu jede zweite Frau mit Behinderungen in ihrer Kindheit, Jugend oder im Erwachsenenalter sexuelle Grenzverletzungen und Übergriffe. Die Konvention des Europarats zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen wurde vor knapp sieben Jahren in Istanbul beschlossen und ist nun am 01.02.2018 in Kraft getreten. Das Übereinkommen des Europarats verpflichtet die Unterzeichnerstaaten, Gewalt gegen Frauen und Mädchen sowie alle Formen von häuslicher Gewalt als Verbrechen einzustufen und entsprechend zu ahnden. Als Gewalt gilt laut Abkommen auch geschlechtsspezifische Diskriminierung, Einschüchterung oder wirtschaftliche Ausbeutung.

„Dies ist ein längst überfälliger und wegweisender Schritt im Kampf gegen Gewalt an Frauen und Mädchen gerade auch mit Behinderungen“, macht Dr. Martin Danner, Bundesgeschäftsführer der BAG SELBSTHILFE deutlich.

 Als einer der ratifizierenden Staaten verpflichtet sich auch Deutschland zu umfassenden Maßnahmen zur Prävention, Intervention, Schutz und rechtlichen Sanktionen, um gegen geschlechtsspezifische Gewalt vorzugehen.

„Bei allem Enthusiasmus, müssen nun aber auch Taten folgen. Denn um die Frauen und Mädchen tatsächlich schützen zu können, muss ein Gesamtkonzept zum barrierefreien Gewaltschutz gegenüber Frauen und  Mädchen mit Behinderung geschaffen werden. Nur so können sie ein gewaltfreies und gleichberechtigtes Leben in Deutschland führen. Dazu gehört es auch die so dringend benötigten barrierefreien Zugänge zu Frauenhäusern und Beratungsstellen zu schaffen“, fordert Dr. Martin Danner. 

Fachstelle zur Teilhaberberatung online

EUTB

Die Fachstelle Teilhabeberatung wurde am 1. Dezember 2017 in Berlin eröffnet. Mit der Einrichtung der "Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung" (EUTB) soll die Eigenverantwortung und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Die Fachstelle Teilhabeberatung will zur Förderung der Zusammenarbeit und Vernetzung der regionalen Beratungsangebote beitragen. Seit dem 2. Januar 2018 kann man sich nun auf dem barrierefreien Web-Portal www.teilhabeberatung.de zu Fragen der Rehabilitation und Teilhabe informieren, barrierefreie Flyer nutzen und den Newsletter abonnieren.