Aktuelles
Untersuchung zur positiven Wirkung von Empowerment – Training
Zu einem selbstbestimmten Leben gehört das Gefühl, sein Leben gut bewältigen zu können. WissenschaftlerInnen nennen dieses Empfinden Kohärenzgefühl (Sense of Coherence = SOC). Prof. Dr. Gisela Hermes von der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit der HAWK Hildesheim hat in einer Studie bei einer Gruppe von an MS (Multiple Sklerose) erkrankten Menschen eine Steigerung des SOC Wertes festgestellt, nachdem diese ein einjähriges Empowerment – Training durchlaufen hatten.
Sie plädiert für ein flächendeckendes Angebot von Empowerment – Kursen als Maßnahme zur Umsetzung der Forderung der UN – Behindertenrechtskonvention nach Inklusion und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung.
Das NetzwerkBüro wird dem Thema Empowerment sein diesjähriges Plenum widmen. Näheres dazu in Kürze auf dieser Homepage.
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Frauen mit Behinderung zu einem weit höheren Anteil von Gewalt betroffen als der Durchschnitt der weiblichen Bevölkerung
Erste repräsentative Untersuchung über die Lebenssituation, Belastungen, Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen von behinderten Frauen in Deutschland
Eine qualitative Befragung von 31 von Gewalt betroffenen Frauen mit unterschiedlichen Behinderungen lieferte vertiefende Erkenntnisse über das individuelle Gewalterleben und Erfahrungen mit Unterstützung.
Erste Ergebnisse der Studie wurden nun von der Universität Bielefeld veröffentlicht. Sie bestätigen die Erfahrungen aus der Praxis von Fachberatungsstellen: Frauen mit Behinderung sind zu einem weit höheren Anteil in ihrem Leben von Gewalt, Übergriffen und Diskriminierung betroffen als der Durchschnitt der weiblichen Bevölkerung.Fachtagung des LVR am 07.11.2011 in Köln GENDER INKLUSIVE? Rechte von Frauen und Männern in der UN - Behindertenrechtskonvention
Frauenrechte in der UN - Behindertenrechtskonvention
Die UN - Behindertenrechtskonvention benennt die Mehrfachdiskriminierung von Frauen mit Behinderung und fordert die Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Aspekte v.a. bei den Themen Gesundheitsversorgung, Zugang zu Ausbildung und Arbeit sowie Gewaltschutz. Der Fachtag lädt ein zur Diskussion u.a. folgender Fragen: Wo sehen Menschen mit Behinderung selbst Handlungsbedarfe zur Umsetzung ihrer Rechte? und Wie ist der erste Entwurf der Bundesregierung für einen nationalen Aktionsplan aus geschlechtssensibler Perspektive zu bewerten?
Darüber hinaus bietet der Fachtag Gelegenheit, eine einzigartige Ausstellung kennenzulernen: Brücke zum Selbst - Frau sein mit Behinderung. Junge Frauen des HeilpädagogischenTherapie- und Förderzentrums St. Laurentius Warburg zeigen mit den Ergebnissen ihrer Fotowerkstatt einen Einblick in ihre Lebensräume und - träume.
100 Jahre Internationaler Frauentag 2011
Am 19. März 2011 sind mehr als 1.000 Frauen der Einladung von Emanzipationsministerin Barbara Steffens und Frauenverbänden aus Nordrhein-Westfalen gefolgt, um gemeinsam mit einem vielfältigen Programm in der Stadthalle Mülheim an der Ruhr dieses Jubiläum des Kampfes für Frauenrechte und Chancengleichheit zu feiern. In ihrer Begrüßungsrede betonte Ministerin Steffens: „Es geht vor allem auch darum, jeder Frau, egal ob jung oder alt, mit oder ohne Migrationsgeschichte, mit oder ohne Behinderung, lesbisch oder heterosexuell ein selbstbestimmtes Leben in unserer Gesellschaft zu ermöglichen. Gemeinsam packen wir diese Aufgaben an!"
Das NetzwerkBüro bereicherte den Tag mit der Organisation einer Ausstellung zum Thema „Brücke zum Selbst - Frau sein - mit Behinderung. Diese wurde erstellt in einer Fotowerkstatt des Heilpädagogischen Therapie- und Förderzentrums St. Laurentius - Warburg. In dieser Ausstellung treten junge Frauen mit Behinderung auf eindrucksvolle Weise mit ihrer fotografischen Selbstdarstellung in Dialog mit den BetrachterInnen.
An einer lebhaften Talkrunde zum Thema "Körperideale - ideale Körper" nahm neben der Netzwerksprecherin Gertrud Servos auch Prof. Dr. Barbara Duden von der Leibniz Universität Hannover teil.
Die Performance "Power of Pussy" des Theaterkollektivs Fräulein Wunder AG bot "nackte Tatsachen" und eine gehörige Portion Selbstironie. In einem Rückblick auf die Geschichte der Frauenbewegung wurde an den legendären Tomatenwurf von Sigrid Rüger auf dem Delegiertenkongress des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) erinnert, der 1968 die zweite Welle der Frauenbewegung ausgelöst hatte. Nach dem Tomatenwurf wurden an den Universitäten Frauengruppen bzw. Weiberräte gebildet, die die Öffentlichkeit – mit teilweise spektakulären Aktionen – auf bestehende Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern aufmerksam machten.
Für die Netzwerkfrauen war dieser prallgefüllte Tag eine schöne Gelegenheit, gemeinsam zu feiern und Freundinnen und Bündnispartnerinnen wiederzusehen.
Projektförderung für zwei weitere Jahre gesichert
Projekt Depressionen und psychosomatische Störungen bei Behinderung/chronischer Erkrankung
Seit 2009 arbeitet die LAG SELBSTHILFE NRW in Kooperation mit dem NetzwerkBüro am Projekt Depressionen und psychosomatische Störungen bei Behinderung/chronischer Erkrankung.
Mit dem Projekt werden die Belastungen behinderter und chronisch erkrankter Frauen und Männer, die psychischen Auswirkungen und die Aktualität des Themas in der Gesundheitsversorgung und Selbsthilfe analysiert. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Enttabuisierung des Themas in der Öffentlichkeit.
Das Projekt wurde im 1. Jahr gefördert durch die Krankenkassen AOK NordWest und Rheinland/Hamburg. Diese haben jetzt grünes Licht für eine Förderung für weitere 2 Jahre gegeben. Das rege Interesse an dem Projektthema, auf das die Projektdurchführenden u.a. mit einer großen Veranstaltung im Jahr 2011 gestoßen sind, gibt Anlass zur Fortführung dieses einzigartigen Aufklärungs- und Vernetzungsprojektes. Weitere Informationen zum Projekt s. unter Projekte.
REHACARE 2010
15-jähriges Jubiläum auf der REHACARE Messe in Düsseldorf
Wir danken unseren Gratulantinnen und Gratulanten:
Liebe Netzwerk-Frauen, engagiert, kreativ, optimistisch, professionell, hartnäckig, so kennen wir Euch und wollen gerne auch die nächsten 15 Jahre zusammen arbeiten!
Verena Mäckle / LAG Kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen
Werte Netzwerk-Frauen,
macht bitte weiter!
Ich und das Büro bauen auf Eure Kraft. -
Norbert Killewald / der Beauftragte der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für die Belange von Menschen mit Behinderung
Liebe Netzwerkfrauen,
Herzlichen Glückwunsch vom ZsL Köln.
Ihr habt Euch dieses Themas angenommen und es ist ein großer Auftrag, den Ihr toll ausfüllt.
Alles Gute für die weitere Arbeit
Horst Ladenberger, ZsL Köln
Liebe Netzwerk-Frauen,
ganz herzlichen Glückwunsch!!
Ich bin stolz auf Euch, Ihr seid wichtig!
Macht bitte weiter, auch wenn es ab und an schwer ist.
Ich freue mich auf die weiteren Kontakte!
Herzlichst
Eure Berit Fesenfeld
WDR
Liebe Frauen des Netzwerks und NetzwerkBüros „Frauen und Mädchen mit Behinderung/chronischer Erkrankung NRW“
ich gratuliere zum 15-jährigen Bestehen und bedanke mich für Ihren teilweise noch länger andauernden außerordentlichen Einsatz für die Belange von Mädchen und Frauen mit einer Beeinträchtigung. Ich bin, seit ich mit Ihnen zusammenarbeite, beeindruckt von Ihrem Willen, Ihrem Handeln zum Erreichen Ihrer Ziele.
Ute Waag
MGEPA NRW, Referat „Gesellschaftliche Teilhabe“
Herzlichen Glückwunsch, liebe Netzwerkfrauen, zu Eurem Geburtstag.
Jetzt seid Ihr 15. Da kommt Ihr dann also in die Pubertät. Da entfalten viele Frauen Kraft und Schönheit. Diese wünsche ich Euch für die weiteren Jahre und Kampfesgeist dazu.
Ute Dohmann-Bannenberg
HPZ-St. Laurentius-Warburg
Niemand ist erfolgreich – allein, deshalb danke ich allen Netzwerkerinnen für den geleisteten Einsatz in den letzten 15 Jahren!
Machen wir uns auf den Weg in eine inklusive Zukunft!
Gertrud Servos
Sprecherin des Netzwerkes
Ein Leben ohne Netzwerk ist undenkbar!
Geballte Mädchen- und Frauenpower braucht das Land!
Eure Dagmar Greskamp
Netzwerkfrau Dortmund
Liebe Netzwerk-Frauen!
Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute und viel Kraft und Mut für Ihre Netzwerkarbeit. Es bleibt noch viel zu tun, um wirklich bessere Bedingungen und Chancen für Frauen mit Behinderungen durchzusetzen.
Grüßen Sie alle von mir und feiern Sie diese 15 Jahre Einsatz für gleichberechtigte Chancen und Teilhabe und schöpfen Sie in dieser Feier viel Kraft für Ihre künftige Arbeit.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Ilse Ridder-Melchers
Ehemalige NRW Frauenministerin
Die Einladung zum Jubiläum auf der REHACARE 2010 als PDF-Dokument

