Projekte

  • LauterStarke FrauenProjekt zur Prävention und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen mit Behinderung und chronischer Erkrankung
  • Depressionen und psychosomatische Störungen bei Behinderung/chronischer Erkrankung als Thema im Fokus der SelbsthilfeDepressionen und psychosomatische Störungen bei Behinderung/chronischer Erkrankung im Fokus der Selbsthilfe unter genderspezifischen Aspekten

Willkommen

Deutschland ratifiziert Istanbul-Konvention „Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt"

Am 8. März zum internationalen Frauentag hat das Bundeskabinett die Ratifizierung beschlossen.

Damit soll der Schutz von Frauen vor allen Formen von Gewalt in Deutschland nachhaltig gestärkt werden. Das Übereinkommen verpflichtet die Staaten zu umfassenden Maßnahmen zur Stärkung des Rechts von Frauen auf ein gewaltfreies Leben.

„Mit der Ratifizierung ist die Arbeit jedoch noch nicht abgeschlossen. Es muss noch viel getan werden, um insbesondere Frauen mit Behinderung vor Gewalt zu schützen und ihnen nach erlebter Gewalt flächendecken barrierefreie Angebote bei Frauenberatungsstellen und Frauenhäusern bereitstellen zu können“,  so Brigitte Faber, Projektleiterin im Weibernetz e.V., der bundesweiten politischen Interessenvertretung behinderter Frauen.

Nach wie vor ist für Frauen mit Behinderung der Zugang zu Einrichtungen des Hilfesystems aufgrund mangelnder Barrierefreiheit häufig verschlossen. Hier besteht weiterhin erheblicher Handlungsbedarf.

Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums

Pressemitteilung des Weibernetzes

Internationaler Frauentag am 8. März 2017 im Dortmunder Rathaus

Rund 500 Frauen sind der Einladung zum Frauentag von Bürgermeisterin Birgit Jörder und der Gleichstellungsbeauftragten Maresa Feldmann gefolgt, um in 14 Foren die vielfältigsten Themen zu diskutieren.

Das NetzwerkBüro informierte in einem der Foren über Frauenbeauftragte in Einrichtungen (s. auf dieser Homepage unter Themen Gewaltschutz). Der Vortrag zum Thema war in leichter Sprache verfasst und einige der Teilnehmerinnen, die in einer Dortmunder Behindertenwerkstatt arbeiten, waren motiviert, u.U. als Frauenbeauftragte für ihre Kolleginnen tätig zu werden und dafür Kurse zu absolvieren.

Wie jedes Jahr haben die Organisatorinnen des Frauentags am 8. März es geschafft, aktive Frauen unterschiedlichster Couleur miteinander zu vernetzen und ihre erfolgreiche Frauenpolitik gemeinsam zu feiern.

https://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/frauen_gleichstellung/regelmaessige_veranstaltungen_und_projekte/internationaler_frauentag/internationaler_frauentag.html

Betroffene melden sich zu Wort: Lautstarker Protest zum Entwurf des Bundesteilhabegesetzes

Ein Gesetzentwurf für Menschen mit Behinderung lässt als Konsequenz mehr Selbstbestimmung und echte Teilhabe erwarten. Diese Hoffnung von behinderten Frauen und Männern wird von dem vorliegenden Bundesteilhabegesetz - Entwurf zunichte gemacht. Unsere Bundeskolleginnen, die politische Interessenvertretung behinderter Frauen Weibernetz e.V. haben genauer hingeschaut und die frauenspezifischen Aspekte beleuchtet und ziehen das Fazit:

Die jetzige Vorlage des Bundesteilhabegesetzes bringt keine erkennbaren Fortschritte für die Lebensrealität von Frauen mit Behinderung!

Zur Stellungnahme des Weibernetz (PDF)

Zur Stellungnahme des Weibernetz (Word)

Auch die Frauen des Netzwerks Frauen und Mädchen mit Behinderung/chronischer Erkrankung NRW lehnen diesen Referentenentwurf des BMAS (Bundesministerium für Arbeit und Soziales) als völlig unzureichend ab.

Wir stehen mit unserem Protest nicht allein da. Viele weitere Fach- und Betroffenenverbände haben gemeinsame Kernforderungen formuliert, die unter folgendem Link nachzulesen sind:

http://www.weibernetz.de/gemeinsame_Kernforderungen.pdf

Ohrwurm für Alle: Inklusioooooon.....

Über das Thema Inklusion wird z.Zt. viel diskutiert, gestritten, nachgedacht. Das ist manchmal hoffnungsvoll, inspirierend, teilweise auch uneffektiv und ermüdend. Die Frankfurter Band Blind Foundation hat sich nun in Kooperation mit Alexandra Cremer vom Netzwerk Inklusion Frankfurt dieses Themas auf musikalische Art angenommen. Wir danken den MacherInnen dieses Musikvideos!

http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=14517

Nicht ohne uns!

Wer wir sind, was wir anbieten und für wen wir da sind, erfahren Sie in unserem Kurzinfo hier:

Faltprospekt von Netzwerk und NetzwerkBüro

Auf einen Blick: Zwei Strukturen für ein gemeinsames Ziel

         
Netzwerk und NetzwerkBüro
... Frauen und Mädchen mit Behinderung /chronischer Erkrankung NRW
 
 
Netzwerk
   
NetzwerkBüro
Plenum
Ehrenamt
 
Regelmäßige
Zusammenarbeit
 
 Koordinierungs- und
Vernetzungsstelle
Hauptamt
  • Wir sind Frauen, die ehrenamtlich tätig sind.
  • Wir treffen uns regelmäßig auf Plenumsveranstaltungen, in Arbeitskreisen oder Selbsthilfegruppen.
  • Wir sind kein Verein, sondern für alle Frauen und Mädchen ein offener Zusammenschluss.
  • Wir beraten und unterstützen interessierte Frauen und Mädchen.
  • Wir arbeiten eng mit dem NetzwerkBüro zusammen.
 
  • Wir informieren und unterstützen das Netzwerk.
  • Wir kooperieren mit anderen Initiativen von Frauen und Mädchen mit und ohne Behinderung in NRW.
  • Wir sind selbst behinderte Frauen und arbeiten hauptamtlich für unsere gemeinsamen Interessen.
  • Wir klären die Öffentlichkeit über unsere Lebenssituationen auf arbeiten mit vielen Organisationen, Institutionen und Verbänden zusammen.
  • Wir sind Beraterinnen für betroffene Frauen und Mädchen.
 
Das Büro wird vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert und ist in Trägerschaft der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE NRW e.V.
 
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Anmerkung zum Sprachgebrauch

Grundsätzlich orientieren wir uns bei der Verwendung des Begriffes „Behinderung“ an der Definition der Weltgesundheitsorganisation WHO. Hier umfasst „Behinderung“ alle gesellschaftlichen Strukturen und Verhaltensweisen, die beeinträchtigten Menschen Lebensmöglichkeiten nehmen und ihre Lebensqualität einschränken. Die körperliche, seelische oder geistige Funktionseinschränkung selbst wird mit dem Begriff „Schädigung“ umschrieben.

Dieses Verständnis vorausgesetzt, greifen wir im Sinne der besseren Lesbarkeit unserer Texte auch auf alternative Formulierungen zurück: Gleich ob wir von „Frauen und Mädchen mit Behinderung“ oder von „behinderten Frauen und Mädchen“ sprechen – gemeint sind gesellschaftlich geschaffene Hindernisse infolge einer körperlichen, seelischen oder geistigen Beeinträchtigung.