Projekte

  • LauterStarke FrauenProjekt zur Prävention und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen mit Behinderung und chronischer Erkrankung
  • Depressionen und psychosomatische Störungen bei Behinderung/chronischer Erkrankung als Thema im Fokus der SelbsthilfeDepressionen und psychosomatische Störungen bei Behinderung/chronischer Erkrankung im Fokus der Selbsthilfe unter genderspezifischen Aspekten

UN-Konvention / Inklusion

Vielfalt fo(e)rdert

Publikation – Broschüre »Vielfalt fo(e)rdert«

Die neu erschienene Broschüre präsentiert Ergebnisse einer Online-Befragung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Bezug auf nicht-heterosexuelle Menschen mit Behinderung. Im Rahmen des Projektes fand im Sommer 2016 eine Online-Befragung unter Mitarbeitenden sozialer Einrichtungen, insbesondere der Wohlfahrtsverbände statt. Zum einen wurden die Bedarfe der Menschen mit Behinderungen, die LSBTTIQ sind, erfasst. Zum anderen wurde erfragt, ob Mitarbeiter*innen besondere Bedarfe für sich und im Umgang mit LSBTTIQ Menschen haben. Ergebnisse der Befragung wurden dokumentiert und Handlungsempfehlungen formuliert.

Weitere Infos unter: http://www.plus-mannheim.de/images/stories/Brosch_VIELFALT_FOERDERT_barrierefrei.pdf

Stellungnahme des NetzwerkBüros zur Umsetzung der UN - Behindertenrechtskonvention

Die Verankerung der Frauenrechte in Art. 6 der UN -BRK ist von engagierten Frauen aus der Selbsthilfebewegung (allen voran Weibernetz e.V., die bundesweite politische Interessenvertretung von Frauen mit Behinderung) hart erkämpft worden. Bis die Forderung der Konvention nach Inklusion und einer gesellschaftlichen Teilhabe für alle Menschen Realität geworden ist, geht der alltägliche Kampf und das Engagement der Interessenvertretungen von Frauen mit Behinderung weiter. Zu viele Themen sind noch unbearbeitet, der notwendige Abbau von Diskriminierungen von Frauen mit Behinderung ist noch nicht im öffentlichen Bewusstsein angekommen und die Themen von Frauen mit Behinderung/chronischer Erkrankung sind in der Gesellschaft noch nicht präsent genug, um von echter Teilhabe für Alle sprechen zu können.

Wichtige Forderungen und Handlungsbedarfe finden Sie in der Stellungnahme des NetzwerkBüros zur Umsetzung der UN - BRK.

Stellungnahme zur Umsetzung der UN–Behindertenrechtskonvention herunterladen

Präsentation zum Thema UN - Konvention

Betroffene melden sich zu Wort: Lautstarker Protest zum Entwurf des Bundesteilhabegesetzes

Ein Gesetzentwurf für Menschen mit Behinderung lässt als Konsequenz mehr Selbstbestimmung und echte Teilhabe erwarten. Diese Hoffnung von behinderten Frauen und Männern wird von dem vorliegenden Bundesteilhabegesetz - Entwurf zunichte gemacht. Unsere Bundeskolleginnen, die politische Interessenvertretung behinderter Frauen Weibernetz e.V. haben genauer hingeschaut und die frauenspezifischen Aspekte beleuchtet und ziehen das Fazit:

Die jetzige Vorlage des Bundesteilhabegesetzes bringt keine erkennbaren Fortschritte für die Lebensrealität von Frauen mit Behinderung!

Zur Stellungnahme des Weibernetz (PDF)

Zur Stellungnahme des Weibernetz (Word)

Auch die Frauen des Netzwerks Frauen und Mädchen mit Behinderung /chronischer Erkrankung NRW lehnen diesen Referentenentwurf des BMAS (Bundesministerium für Arbeit und Soziales) als völlig unzureichend ab.

Wir stehen mit unserem Protest nicht allein da. Viele weitere Fach- und Betroffenenverbände haben gemeinsame Kernforderungen formuliert, die unter folgendem Link nachzulesen sind:

http://www.weibernetz.de/gemeinsame_Kernforderungen.pdf

Handbuch Behindertenrechtskonvention Teilhabe als Menschenrecht - Inklusion als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Sechs Jahre nach Inkrafttreten der Behindertenrechtskonvention haben Theresia Degener, langjährige Kooperationspartnerin des NetzwerkBüros und Elke Diehl ein Handbuch Behindertenrechtskonvention in der Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben. Dieser Wegweiser für alle mit der Umsetzung der BRK befassten Akteur*innen will laut Herausgeberinnen einen Beitrag dazu leisten, die UN-BRK in der Mitte der Gesellschaft ankommen zu lassen.

Download des Handbuches und nähere Informationen unter:

http://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/202216/handbuch-behindertenrechtskonvention

Eine Zusammenfassung aller Beiträge in Leichter Sprache und Gebärdensprache gibt es auch als DVD.

Zweite Teilhabebericht über die Lebenslagen von Menschen mit Beeinträchtigungen

Teilhabe - Beeinträchtigung - Behinderung

Das Bundeskabinett hat am 18.01.2017 den zweiten Teilhabebericht über die Lebenslagen von Menschen mit Beeinträchtigungen verabschiedet.

Wie Menschen mit Beeinträchtigungen in Deutschland leben, wie es um ihre Teilhabechancen in einzelnen Lebensbereichen bestellt ist und wo es noch Barrieren abzubauen gilt, das zeigt der vorliegende aktuelle Teilhabebericht. Er führt die Untersuchungen des Teilhabeberichts 2013 fort und beschreibt Entwicklungen der Teilhabe im Zeitraum von 2005 bis 2014. Insgesamt zeigt sich, dass die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen in vielerlei Hinsicht noch immer eingeschränkt ist. 

Der gesamte Bericht steht unter BMAS-Zweiter Teilhabebericht zum Downloaden zur Verfügung.

Eine Gesellschaft für alle. nrw inklusiv. Aktionsplan der Landesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Erklärtes Ziel der UN - Behindertenrechtskonvention ist es, "den vollen und gleichberechtigten Genuss aller Menschenrechte und Grundfreiheiten für alle Menschen mit Behinderungen zu fördern, zu schützen und zu gewährleisten" (Zit. Aktionsplan der Landesregierung, S. 34). Auch das Land NRW macht sich auf den Weg, vielfältige Maßnahmen zu ergreifen, das Schlagwort INKLUSION mit Leben zu füllen und echte gesellschaftliche Teilhabe für Menschen mit Behinderungen voranzubringen. Der Katalog von Maßnahmen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention liegt jetzt vor.

Eine Gesellschaft für alle. Aktionsplan der Landesregierung unter http://www.mais.nrw.de/08_PDF/003/121115_endfassung_nrw-inklusiv.pdf .

Die weitere Förderung des NetzwerkBüros Frauen und Mädchen mit Behinderung /chronischer Erkrankung NRW ist im Aktionsplan vorgesehen, um die "konsequente und systematische Berücksichtigung frauenspezifischer Belange in der Politik als Querschnittsaufgabe" (Zit. Aktionsplan der Landesregierung, S. 170) zu gewährleisten. Eine weitere Maßnahme des Aktionsplanes, die das NetzwerkBüro durchführen wird, ist das Modellprojekt: Genderkompetente Begleitung der Kommunen beim Aufbau einer kommunalen Vernetzungs- und Beteiligungsstruktur im Rahmen der Umsetzung des Aktionsplanes.

Pressenotiz kobinet: Ideenschmiede für Inklusion in der Kommune

Laut einer Pressemitteilung von Ottmar Miles-Paul in den online kobinet-nachrichten kommt den Kommunen in NRW bei der Umsetzung der Inklusionsforderung der UN - BRK eine besondere Rolle zu. Ein Projekt "Inklusive Gemeinwesen planen" soll Städten und Gemeinden konkrete Umsetzungsempfehlungen geben.

Hier erfahren Sie mehr dazu.

Kommunale Umsetzung der UN - Behindertenrechtskonvention - eine Herausforderung

Seitdem die UN-Behindertenrechtskonvention mehr und mehr in die öffentliche Diskussion eingegangen ist, findet auch in den Kommunen NRWs eine verstärkte Auseinandersetzung mit dem Thema Inklusion statt. Das NetzwerkBüro Frauen und Mädchen mit Behinderung/chronischer Erkrankung NRW hat sein Büro in Münster, einer Stadt, die eine recht fortschrittliche Behindertenpolitik macht. Es gibt dort eine aktive Selbsthilfe und eine sehr engagierte Behindertenbeauftragte. Diese stellte in Kooperation mit dem NetzwerkBüro während einer Fachtagung des LVR "Gender inklusive? - Rechte von Frauen und Männern in der UN- Behindertenkonvention" einen Erfahrungsbericht  zur genderspezifischen Umsetzung der UN-Konvention vor.

Die dort veröffentlichte Präsentation finden Sie hier.

Inklusionslandkarte des Bundesbehindertenbeauftragten

Gelungene Beispiele praktischer Umsetzung von Inklusion im Sinne der UN - Behindertenrechtskonvention in Deutschland sind auf der Inklusionslandkarte des Behindertenbeauftragten des Bundes zu finden. Laut der entsprechenden Homepage hat diese Art der Öffentlichkeitsarbeit folgende Ziele: Sie soll

  • Tipps zur praktischen Umsetzung von Inklusion geben,
  • zur Nachahmung anregen,
  • Interesse am Thema wecken und Bewusstsein bilden,
  • Mauern in den Köpfen durchbrechen und Barrieren überwinden,
  • die Arbeit von vielen Verbänden, Institutionen, Organisationen und einzelnen Personen würdigen und unterstützen, die Inklusion bereits leben.

Unter den Best-Practice- Beispielen findet sich auch der FSV Münster e.V.. Der Verein Frauen und Mädchen Selbstverteidigung und Sport hat bereits seit Jahren inklusive Sportkurse für Frauen und Mädchen jenseits von Leistungsdruck in seinem Angebot.

www.behindertenbeauftragter.de

www.fsv-muenster.de

Barrierefreies Wohnen für Frauen

Beginen-Wohnprojekte in NRW

Beginen hießen im Mittelalter Frauen, die entgegen den Moralvorstellungen weder heiraten noch ins Kloster gehen wollten. Damals landeten diese Frauen häufig auf dem Scheiterhaufen, heute schließen sich engagierte Frauen unter diesem Namen zu Wohnprojekten zusammen. Grundlegende Merkmale dieser Projekte sind:
•    Sie sind ausschließlich Frauen vorbehalten (Männer sind Gäste).
•    Sie bieten die Möglichkeit generationsübergreifender Wahlverwandtschaften von Frauen mit und ohne Kinder.
•    Gebaut und gewohnt wird unter Schonung der natürlichen Ressourcen (z. B. Energiesparkonzepte, car-sharing).
•    Leben in einer spirituellen (nicht kirchlich gebunden) Gemeinschaft in gegenseitiger Verantwortung.
In NRW gibt es z.Zt. acht Beginen-Wohnprojekte in Bielefeld, Essen (2), Dortmund, Köln, Münster und Schwerte (2), Bochum, Gelsenkirchen, Unna und Krefeld.

Näheres unter

www.dachverband-der-beginen.de

GENDER INKLUSIVE? Rechte von Frauen und Männern in der UN - Behindertenrechtskonvention, Fachtagung des LVR in Köln

Frauenrechte in der UN - Behindertenrechtskonvention

Die UN - Behindertenrechtskonvention benennt die Mehrfachdiskriminierung von Frauen mit Behinderung und fordert die Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Aspekte v.a. bei den Themen Gesundheitsversorgung, Zugang zu Ausbildung und Arbeit sowie Gewaltschutz. Ein Fachtag des LVR (Landschaftsverband Rheinland) am 7.11.2011 zum Thema "GENDER INKLUSIVE? - Rechte von Frauen und Männern in der UN-Behindertenkonvention"diskutierte u.a. folgende Fragen: Wo sehen Menschen mit Behinderung selbst Handlungsbedarfe zur Umsetzung ihrer Rechte? und Wie ist der erste Entwurf der Bundesregierung für einen nationalen Aktionsplan aus geschlechtssensibler Perspektive zu bewerten? Das NetzwerkBüro Frauen und Mädchen mit Behinderung/ chronischer Erkrankung NRW hat diese Veranstaltung mitgestaltet.

Eine besondere Freude war es uns, die jungen Frauen des HeilpädagogischenTherapie- und Förderzentrums St. Laurentius Warburg bei der Eröffnung der Ausstellung ihrer Fotowerkstatt "Brücke zum Selbst - Frau sein mit Behinderung" zu begleiten. Voller Freude und Stolz zeigten die Frauen und Mädchen einen Einblick in ihre Lebensräume und -träume.

Einladung zum Fachtag hier zum Download.

Einladung zur Ausstellungseröffnung hier zum Download

Zusammenleben in Vielfalt

Abschlussveranstaltung und Dokumentarfilm zum Projekt "Gemeinsam Europa gestalten"

„Europa – lebenswert für mich“ lautete das Motto der Abschlussveranstaltung des Projekts „Gemeinsam Europa gestalten“, initiiert durch die Jugendgruppe „Wir für uns in Europa“und unterstützt durch das Netzwerkbüro Frauen und Mädchen mit Behinderung NRW als Kooperationspartner vor Ort. Wie können die eigene Stadt und Europa lebenswerter für alle gestaltet werden? Mit dieser Frage setzten sich die 29 Projektteilnehmenden aus Deutschland und Bulgarien auseinander. Bei der Abschlussveranstaltung im Dezember 2015 diskutierten die Podiumsgäste Herr Christoph Strässer (Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung), Doris Rüter (Behindertenbeauftragte der Stadt Münster), Petra Stahr (Leiterin des Netzwerkbüros Frauen und Mädchen mit Behinderung NRW) und Svetlana Buhlmann (Mitgründerin der EU-Projektgruppe „Wir für uns in Europa“) im Plenarsaal des LWL-Landeshauses, wie ein Zusammenleben in Vielfalt sinnvollerweise gefördert werden kann.

Die Erfahrungen und Erkenntnisse der ProjektteilnehmerInnen sind in Blogatikeln und in Form eines Dokumentarfilms festgehalten worden.

Nähere Informationen als PDF-Download oder unter europagemeinsam.wordpress.com.

Der Dokumentarfilm kan hier angeschaut werden.