Projekte

  • LauterStarke FrauenProjekt zur Prävention und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen mit Behinderung und chronischer Erkrankung
  • Depressionen und psychosomatische Störungen bei Behinderung/chronischer Erkrankung als Thema im Fokus der SelbsthilfeDepressionen und psychosomatische Störungen bei Behinderung/chronischer Erkrankung im Fokus der Selbsthilfe unter genderspezifischen Aspekten

Jubiläum 2015 - 20 Jahre Netzwerk

20 Jahre erfolgreiche Arbeit für die Selbstbestimmung und politische Interessenvertretung von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung/chronischer Erkrankung in ganz Nordrhein-Westfalen!

Unter diesem Motto feierte das Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderung/chronischer Erkrankung NRW im Juni 2015 im Jugendgästehaus Düsseldorf sein 20-jähriges Jubiläum mit 140 Gästen.

Die morgendliche Podiumsrunde zum Thema „20 Jahre Einmischen und Mitmischen“ setzte sich zusammen aus einer Auswahl von Netzwerkfrauen der ersten Stunde, den Gründerinnen und Expertinnen zu den Themen „Teilhabe durch Arbeit und Ausbildung“ „Gewaltschutz“ und „Inklusion in der Kommune“.

Im Saal verteilt waren gasgefüllte, mit Namen beschriftete Luftballons. Sie erinnerten an die verstorbenen Netzwerkfrauen der letzten 20 Jahre.

Die beiden Sprecherinnen des Netzwerks Gertrud Servos und Claudia Seipelt-Holtmann wurden für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement als sogenanntes „Kompetenzteam Rheinland“ J mit einer ganz besonderen Auszeichnung, einem „Bunten Verdienstkreuz“ geehrt. „Ihr seid ein perfektes Rollenvorbild für junge Frauen mit Behinderung und ohne eure Hartnäckigkeit und Kampfeslust wären unsere Themen nicht so fest in der Landespolitik Nordrhein-Westfalens verankert!“ so Monika Pelkmann, die Referentin des NetzwerkBüros.

In Vertretung der Ministerin Barbara Steffens hielt eine langjährige Verbündete des Netzwerks Gaby Beckmann vom Ministerium für Generationen, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen die Festrede. Mit einigen Beispielen aus der 20-jährigen Geschichte des Netzwerks zeigte sie auf, wie wichtig dessen Arbeit für den Kampf um die Frauenrechte und ein selbstbestimmtes Leben von Frauen mit Behinderung/chronischer Erkrankung war und weiterhin ist. Sie hob das überdurchschnittliche bürgerschaftliche Engagement der beiden Sprecherinnen des Netzwerks und der Leiterin des NetzwerkBüros als besondere Lebensleistung hervor. Besonders begrüßt wurde der Mut der anwesenden Mädchen und jungen Frauen, sich mit ihren Diskussionsbeiträgen unter die vielen „gestandenen“ Frauen zu mischen. So wird in der Netzwerkarbeit ein Generationswechsel eingeleitet mit der Bereitschaft, sich in Zukunft auf die anderen Bedarfe und Kommunikationsformen junger Frauen mit Behinderung einzustellen. Einen Anfang dazu macht die inhaltliche Begleitung eines Inklusionsprojektes des Mädchenhauses Bielefeld.

Für Lachtränen sorgte der Kabarett-Auftritt „Däumchen drehen – keine Hände, keine Langeweile!“ von Rainer Schmidt. Die musikalische Begleitung wurde traditionell übernommen von einer Netzwerk-Frau der ersten Stunde, Manuela Jendretzke-Schrage mit ihrem Saxophon.

In der sog. „Lobhudelei“ kamen die zahlreichen Vernetzungspartner_innen des Netzwerks zu Wort und zollten der unkomplizierten Zusammenarbeit mit dem NetzwerkBüro ihre Anerkennung.

Die Jubiläumsfeier wird vielen in Erinnerung bleiben als gemeinsamer Tag der Wertschätzung und Anerkennung in einer entspannten, positiven Atmosphäre.