Projekte

  • LauterStarke FrauenProjekt zur Prävention und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen mit Behinderung und chronischer Erkrankung
  • Depressionen und psychosomatische Störungen bei Behinderung/chronischer Erkrankung als Thema im Fokus der SelbsthilfeDepressionen und psychosomatische Störungen bei Behinderung/chronischer Erkrankung im Fokus der Selbsthilfe unter genderspezifischen Aspekten

Aktuelles

26 Jahre Netzwerk! Wir sind hier und wir sind viele: Gemeinsam. Verändern. Mit Ihnen?

Wenn Sie mit anderen aktiv werden oder 3-4 mal im Jahr unseren Infobrief erhalten möchten:

Rufen Sie an unter 0251 - 51 91 38 oder schreiben Sie uns an info@netzwerk-nrw.de. Wir freuen uns auf Sie!
Aktuelle Informationen zu unserer Arbeit finden Sie auch in den sozialen Medien:
facebook.com/Netzwerkerinnen  und instagram.com/die_netzwerkerinnen 

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Wir sind stolz auf uns und feiern

Juli ist der "Disability Pride Month"

5 zackige parallele Linien in blau, gelb, weiß, rot und grün vor einem schwarzen Hintergrund. Darunter steht, wir sind Frauen mit Behinderung und stolz drauf.
Ein Bild der Disability Pride Fahre

Juli ist der "Disability Pride Month". Also der Monat, in dem behinderte Menschen besonders sichtbar sein und sich feiern sollten.

Damit schließt der Disabilty Pride Month perfekt an unsere Bunte Woche an. Auch da haben wir ja immer wieder darauf geschaut: Das haben das Netzwerk NRW und das NetzwerkBüro in den letzten 25 +1 Jahren geschafft.

Besonders wir Frauen mit Behinderung tun uns ja oft ein bisschen schwer mit dem Stolz auf uns sein, dabei hätten wir viele Gründe dafür: Schließlich müssen wir im Alltag besonders viele Barrieren überwinden.
Das haben auch verschiedene Studien in der Bunten Woche wieder gezeigt.

Trotzdem kämpfen wir immer weiter für unsere Rechte - unser Netzwerk ist ja das beste Beispiel dafür.

Also: Wofür feiert ihr euch im Juli?

Übrigens: Diese Kurven-Flagge hat Ann Magill extra für den Disability Pride Month entworfen.
Was bedeutet sie?

  • Die verschiedenen Farben stehen für verschiedene Behinderungsarten.
  • Der schwarze Hintergrund soll an die verstorbenen und getöteten Menschen mit Behinderungen erinnern.
  • Die Kurven stehen für die Umwege, die wir wegen Barrieren immer wieder nehmen müssen.

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Frauen mit Behinderungen: Wir müssen uns wehren! Wir brauchen Verbündnisse!

zwei Bilder von verstorbenen Netzwerkfrauen stehen in einem Bildrahmen auf einem Tisch. Davor steht eine rosafarbene Blume. Rundherum liegen Netzwerkbroschüren aus verschiedenen Jahren.
Auch sie hatten einen festen Platz beim Auftakt der bunten Woche: verstorbene Netzwerkfrauen

Die Bunte Woche vom Netzwerk NRW ist gestartet.

Mit über 100 Teilnehmer*Innen für die sechs Online-Veranstaltungen ist die bunte Woche vom Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW gestartet.
Claudia Seipelt-Holtmann und Gertrud Servos, Netzwerk-Sprecherinnen und schon seit der Gründung im Netzwerk aktiv, erinnerten im Gespräch an Höhepunkte, Herausforderungen und Erfolge der letzten 25 Jahre. Aber auch die Erinnerung an bereits verstorbene Netzwerkfrauen hatte ihren Platz.

Im zweiten Teil gab die Inklusionsaktivistin Sigrid Arnade einen Rückblick über die Geschichte der Behinderten-Aktivistinnen in Deutschland und international. Sie ordnete das Netzwerk darin ein. Immer wieder zeigten sich Verbindungen im Durchgang durch einige wichtige Themen. So hat sich zwar in manchen Bereichen die Gesetzgebung verbessert, aber manche Probleme sind trotzdem genauso weit von einer Lösung entfernt.
Eines dieser noch nahezu ungelösten Themen ist die Gewalt gegen Frauen mit Behinderung. Die Teilnehmer*Innen waren sich mit der Referentin und den Sprecherinnen darin einig: Wir Frauen mit Behinderungen brauchen Bündnisse und wir müssen uns wehren.

In den kommenden Tagen geht es in der bunten Woche um Frauenbeauftragte in Werkstätten, um Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt, um Gewalt und Opferschutz, um Politik oder Computer-Spiel als Hobby und Empowerment.

Das ehrenamtliche Netzwerk NRW wird unterstützt durch
das NetzwerkBüro, in Trägerschaft der LAG Selbsthilfe NRW und gefördert durch das Land NRW.
Weitere Information zum Programm unter www.netzwerk-nrw.de

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Wir laden euch ein neuen Themen und gemeinsamem Austausch!

Bunte Woche: Wir schauen zurück und leben nach vorn!

Unter den Logos von Netzwerk und NetzwerkBüro ist zu lesen: "25+1 Jahre. Vormerken. 21.6. - 25.6. 2021. Bunte Woche: Wir schauen zurück und leben nach vorn!" Die Worte "Bunte Woche" sowie "leben" sind mit einem Pinselstrich in Regenbogenfarben unterstrich

Wir wollen euch sehen und mit euch diskutieren!
Wann: In der "bunten Woche" vom 21.-25. Juni 2021!
Was:   Unter dem Motto: "Wir schauen zurück und leben nach vorn!" laden wir ein zu Online-Veranstaltungen.
 
Wir erhoffen uns neue Themen, Ideen und Austausch mit euch.
Wir sprechen über Politik und Teilhabe, Armut und Gewalt, Frauenbeauftragte und Erwerbsarbeit, Schönheit und PC-Spiele...
 
Das Programm findet ihr hier unten.
Gebärdendolmetschung steht zur Verfügung.
Meldet euch am besten an per Mail an info@netzwerk-NRW.de

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Frauen-Protest zum 5. Mai

Wir fordern Gewaltschutz ohne Barrieren!

Eine zierliche Frau mit Brille, gelbem Pullover, roter Leggings sitzt vor einer lila Wand im blauen Rollstuhl. Links davon unter dem grünen Netzwerk-N steht: Oberlinhaus : 4 Menschen mit Behinderung getötet. "Überforderung ist keine Rechtfertigung!"

Das Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW fordert am 5. Mai, dem Europäischen Protesttag der Menschen mit Behinderung, Gewaltschutz ohne Barrieren.

„Frauen mit Behinderung leben in ganz Europa mit erhöhtem Gewalt-Risiko, aber schlechterem Zugang zu Prävention, Justiz und Opferschutz,“ kritisiert Claudia Seipelt-Holtmann, eine der Netzwerk-Sprecherinnen. Das Netzwerk setzt sich seit seiner Gründung in NRW für einen besseren Gewaltschutz für Frauen und Mädchen mit Behinderung ein und weiß, was fehlt. Zu seinen Forderungen zählen:

  • Ausreichende Ressourcen für Barrierefreiheit der Frauenberatungsstellen und Frauenhäusern, vom Rollstuhlgerechten Zimmer über Beratung z.B. in Leichter Sprache bis zur Bereitstellung barrierefreier Informationen
  • Barrierefreiheit auch innerhalb der ganzen Angebotspalette im Umfeld von der Spurensicherung nach Gewalt bis zur Psychotherapie
  • Aufsuchende Angebote der Beratung und Hilfe für Frauen (und nicht-binäre Personen), besonders bei Einschränkungen der Mobilität und Bedarf an Mobilitätsunterstützung
  • Barrierefreie Angebote auch für Männer mit Beeinträchtigung, als Opfer genau wie als Täter, bei Beratungsstellen ebenso wie Schutz- und Hilfe-Angeboten
  • Öffentlichkeitswirksame Aufklärung und Kampagnen zum Zusammenhang zwischen diskriminierender Sprache und Gewaltbereitschaft gegen Frauen (und Männer) mit Behinderung

„Wir wollen im Gewaltschutz von Anfang an mitberücksichtigt werden, als Frauen ebenso wie als Menschen mit Behinderung “ sagte Netzwerk-Sprecherin Gertrud Servos. Neben der weiter hohen Gewalt im Nahraum und der sexualisierten Gewalt haben zwei Ereignisse die Netzwerk-Frauen besonders schockiert: Die zu Jahresbeginn bekannt gewordenen gewaltsamen Übergriffe im westfälischen Wittekindshof und der gewaltsame Tod von 4 Bewohner*innen der Wohneinrichtung Oberlinhaus in Potsdam Ende April.

Der regelmäßige Bedarf an Assistenz oder Therapie macht das Leben vieler Frauen mit Beeinträchtigung komplex. Der Umgang mit vielen Menschen erhöht das Gewaltrisiko. Gerade deshalb fordert das Netzwerk den gesellschaftlichen Willen und die generelle Haltung, Frauen mit Behinderung in ihren selbstbestimmten Grenzen zu respektieren und den Gewaltschutz entsprechend weiterzuentwickeln.

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Intersektional arbeiten? Mit Migrationserfahrung und mit Behinderung? Wir befragen Aleksandra Gajek (Agisra, Köln) zu einer Stellenausschreibung

Eine aktuelle agisra-Stellenausschreibung erinnerte uns an eine häufige Leerstelle in der Behindertenbewegung, auch in unserer Arbeit: Gewalt im Leben von Frauen mit Migrations- oder Fluchterfahrung.
Außerdem: Die eigene Beeinträchtigung als Kompetenz für ein Stelle – das interessiert uns immer. Daher dieses Interview:

Wie lange schon habt ihr bei agisra Frauen mit Behinderung im Blick?
Agisra: Wir hatten oder haben immer wieder Migrantinnen* oder Geflüchtete* mit Be_hinderungen in Beratung. Vor allem wenn es um aufenthatlsrechtliche Fragen oder Gewalterfahrungen geht, werden die Frauen* von anderen Beratungsstellen zu uns vermittelt. Es ist uns klar geworden u.a. auch durch persönliche Erfahrungen, dass die Lebenslagen bei diesen Frauen* viel komplexer sind und es kaum Unterstützungsangebote gibt, die gezielt diese Gruppe ansprechen. Die politische Situation, der ganze Gesundheitsbereich, aber auch der Weg aus der Gewalt für Migrantinnen* mit Be_hinderungen – all das ist nochmal schwerer. Wir hatten bis jetzt aber keine Finanzierung und keine Expertise auf dem Gebiet. Wir sind bei agisra relativ am Anfang, vor allem was die politische Arbeit, die Öffentlichkeitsarbeit, aber auch die rechtliche Auseinandersetzung mit der Inklusion, die Migrantinnen* und Geflüchtete mit Be_hinderungen betreffen, daher sind wir sehr froh über alle Infos und Hinweise!
 
Was habt ihr konkret vor?
Agisra: Wir konnten jetzt, erstmal für ein Jahr, zwei Teilzeitstellen einrichten. So wollen wir gezielt Migrantinnen*, die Mütter von Kindern mit Be_hinderungen sind, und Migrantinnen* mit Be_hinderungen, die Gewalt erlebt haben, ansprechen und unterstützten.
 
Ihr wünscht euch ja eine Sozialarbeiterin*, die nicht nur Erfahrungen aus dem Migrationskontext hat, sondern auch selbst mit Beeinträchtigung lebt. Wie gut seid ihr denn vorbereitet?
Agisra: Ich muss ehrlich sagen, dass wir leider noch keine barrierefreien Büroräume gefunden haben. Aktuell haben wir zwar einen Fahrstuhl, aber keine Rollstuhlgerechte Toilette... Wir sind aber sehr flexibel und offen Dinge auszuprobieren und hatten auch schon Erfahrungen mit einer Kollegin* mit Sehbeeinträchtigung. Wir können mittlerweile Beratungen auch per Video anbieten und werden uns auch um barrierefreie Räume bei Bedarf für die Beratungen bemühen.
 
Was ist euch noch wichtig für die Kollegin?
Agisra:
Die Agisra Arbeit ist immer auch eine politische Arbeit. Wir werden aktiv werden, damit auch Migrantinnen* und Geflüchtete* mit Be_hinderungen leichtere Wege aus der Gewalt bekommen, gut informiert werden und sich strukturell etwas ändert. Dazu werden wir Öffentlichkeitsarbeit im Projekt machen, Workshops anbieten und uns mit bekannten Akteur*innen vernetzen. Die neue Kollegin* soll sich das vorstellen können. Sie muss nicht alle Qualifizierungswüsche oder das Wissen komplett mitbringen, aber sich einarbeiten wollen und unsere politische Haltung teilen.

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Mädchen fordern: Unsere Rechte - unsere Zukunft. Werkstattgespräch am 26.4.2021.

Ein Mädchen im Rollstuhl steht am Strand und reckt die Arme zum Himmel. Daneben steht vor altrosa Hintergrund: Unsere Rechte - unsere Zukunft! Mädchen*arbeit inklusiv in NRW. 26.4.2021, 10 - 13 Uhr.

Wie sieht eigentlich die Situation von Mädchen* mit Beeinträchtigungen 12 Jahre nach in Kraft treten der UN Behindertenrechts-Konvention aus? Hat sich die bisherige Umsetzung auf Leben und Zukunftsperspektiven von Mädchen eigentlich schon positiv ausgewirkt?

Dazu haben wir zusammen mit der LAG autonome Mädchenhäuser/feministische Mädchenarbeit NRW e.V.
Fachstelle Interkulturelle Mädchenarbeit NRW ein Diskussionspapier geschrieben. "Unsere Rechte - unsere Zukunft" heißt es und wir suchen nun das Gespräch darüber. Erstmals am 26. April, 10-13 Uhr (per Zoom) wollen wir wissen:

• Decken sich unsere Beschreibungen mit Ihren Erfahrungen?
• Wie können wir in Nordrhein-Westfalen effektiver die Inklusion von Mädchen* mit Behinderung vorantreiben?

Wir legen in unserer Arbeit den Fokus auf Mädchen*, aber viele Aussagen treffen sicher generell auf alle Kinder und Jugendlichen mit Beeinträchtigung zu.

Anmeldung ist noch möglich an lagam@web.de

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Zu Gast im Netzwerk: Lisa Eiynck & David Krützkamp vom Büro für inklusive Medienbildung

Digitale Fragestunde: Macht euch schlau!

Auf einem Zoom-Bildschirm sind in je einem Fenster zu sehen: Lisa, eine junge Frau mit langen dunklen Haaren; David, ein junger Mann mit Brille und kahlrasiertem Kopf, zwei gezeichnete Frauen und drei grüne Fragezeichnen.

Stellt uns eure Fragen und macht euch schlau!
Englische Wörter, veraltete Geräte, immer wieder neue oder geänderte Programme:
Das macht es für viele Frauen schwer,
  • sich zu orientieren und zurecht zu kommen,
  • ein Programm wie Zoom überhaupt ans Laufen zu kriegen
  • oder in installierten Apps oder Programmen tatsächlich alle Möglichkeiten zu nutzen.
Lisa Eiynck und David Krützkamp von NetzStecker, dem Büro für inklusive Medien, erklären auf Facebook und Instagram regelmäßig Technik-Themen in einfacher Sprache.
 
Am 21. April ab 17 Uhr beantworten sie per Zoom unsere und eure Fragen und geben Tipps.
 
Meldet euch an unter: info@netzwerk-nrw.de
Wir schicken euch dann am Mittwoch den Zoom-Link.

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Von Frauentag bis Wahlrecht: Infobrief zum Thema Mut haben

Die obere Hälte vom Infobrief, mit dem Logo, einem Foto der Künstlerin Annette Jablonski vor einem Ihrer Bilder und der aufschrift "
Titelseite vom Infobrief "Mut machen!"

Im ersten Rundbrief 2021 geht es um den Mut und das Mut Machen. Um den Mut im Alltag und den Mut, etwas Großes zu ändIm ern, vielleicht mit ganz kleinen Schritten.

Der Infobrief kann als barrierearme PDF unten heruntergeladen werden.

Außerdem haben wir ihn langsam vorgelsen und zeigen dazu die Bilder und Fotos in Großaufnahme in einem Youtube-Video

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Pressemitteilung: Wer gehört dazu?

Frauen mit Behinderung und andere marginalisierte Gruppen endlich in allen Studien und Berichten berücksichtigen!

Eine Frau im Rollstuhl hält ein Schild in die Kamera: Muss ich mich als Frau unterordnen?
Foro vom letzten Präsenz-Plenum: Eine Netzwerk-Frau im Rollstuhl hält ein Schild in die Kamera: Muss ich mich als Frau unterordnen?

Am internationalen Frauentag kritisieren SoVD NRW und Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderung/ chronischer Erkrankung NRW (Netzwerk NRW) den Ausschluss wichtiger Zielgruppen aus Berichten und Studien der Landesregierung: Im Zentrum der Kritik steht die unzureichende Berücksichtigung von Frauen mit Beeinträchtigung in der sogenannten Dunkelfeldstudie zu „Sicherheit und Gewalt in Nordrhein-Westfalen“

Die Kritik:

Während beide Organisationen das Vorhaben einer solchen Dunkelfeldstudie generell loben, fällt die Kritik an der methodischen Umsetzung sehr deutlich aus. Besonders die weitgehende Ausklammerung von Zielgruppen, wie vor allem der Frauen mit Behinderung, aber auch der Transfrauen, in einem angeblichen Grundlagenpapier, stößt auf Unverständnis. „Wir erleben immer wieder: Von Gewalt betroffene Frauen mit Behinderung werden nicht ernst genommen. Ihnen wird Glaubwürdigkeit oder sogar die Kompetenz abgesprochen, Gewalt zu erkennen “, sagt Claudia Seipelt-Holtmann, Sprecherin des Netzwerks Frauen und Mädchen mit Behinderung/ chronischer Erkrankung NRW.

Die gesamte Pressemitteilung kann hier heruntergeladen werden:

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