Projekte

  • LauterStarke FrauenProjekt zur Prävention und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen mit Behinderung und chronischer Erkrankung
  • Depressionen und psychosomatische Störungen bei Behinderung/chronischer Erkrankung als Thema im Fokus der SelbsthilfeDepressionen und psychosomatische Störungen bei Behinderung/chronischer Erkrankung im Fokus der Selbsthilfe unter genderspezifischen Aspekten

NetzwerkBüro

Die Mitarbeiterinnen des NetzwerkBüros

Dr. Monika Rosenbaum

Leitung des NetzwerkBüros, Sozialwissenschaftlerin, Spielpädagogin, Mediatorin

Schwerpunktthemen im NetzwerkBüro: Gewaltschutz/Prävention für und mit Frauen und Mädchen mit Behinderung, Behinderung und Gesundheit

Erfahrungen:

  • Langjähriges Engagement in der Mädchen- und Jugendsozialarbeit
  • Projektentwicklung, -administration, -evaluation
  • Unterstützung des Aufbaus von ehrenamtlichen und professionellen Strukturen der Sozialen Arbeit in Osteuropa
  • Beraterin zu HIV/AIDS in Osteuropa
  • Vortrags- und Lehrtätigkeit (Geschlechter-, Jugend- und Gesundheitsthemen)
  • Autorin spielpädagogischer Methodenbücher
  • Forschungsprojekte (u.a. Kleinunternehmerinnen, Nutzung von social media durch benachteiligte Jugendliche)
  • Weiterbildung zur Mediatorin (deutsch, englisch und russisch)
  • Barrierefreies Webdesign

Reinhild Velthaus-Clarke

Reinhild Velthaus-Clarke

Referentin, Projektmitarbeiterin des NetzwerkBüros NRW, Lehrerin für die Sekundarstufe II in den Fächern Französisch und Pädagogik

Schwerpunktthemen im NetzwerkBüro: Teilhabe durch Ausbildung und Arbeit, Mitarbeit im Projekt "Frauen und Mädchen mit Behinderung in Werkstätten und Wohnheimen für Menschen mit Behinderungen in Nordrhein-Westfalen"

Erfahrungen:

  • langjährige Erfahrungen als pädagogische Mitarbeiterin in der beruflichen Erwachsenenbildung im Bereich der Projektentwicklung und Konzepterstellung zu Themen wie Integration (langzeit-) arbeitsloser Zielgruppen in den 1. Arbeitsmarkt.
  • Entwicklung und Umsetzung von Weiterbildungs- und Coaching-Angeboten, insbesondere für Alleinerziehende, Wiedereinsteigerinnen und Teilzeitausbildungssuchende.
  • Mitarbeit in regionalen und überregionalen arbeitsmarkt- und bildungspolitischen Gremien und Netzwerken.

Antje Brandt

Projektmitarbeiterin im NetzwerkBüro

Schwerpunktthemen im NetzwerkBüro: Konzeptionelle Mitarbeit, Leichte Sprache, Projektverwaltung

Erfahrungen:

  • langjährige Erfahrung in der Projektgestaltung und Öffentlichkeitsarbeit (Landesstelle Pflegende Angehörige NRW)
  • landesweite Lotsenfunktion in die Versorgungs- und Beratungsstrukturen NRW
  • Fachberatung zum SGB XI
  • Konzepterstellung und Durchführung von Schulungen
  • Datenanalyse
  • Gremienarbeit auf Landesebene
  • Tagungs- und Veranstaltungsmanagement

Elena Doudis

Projektreferentin, Erziehungswissenschaftlerin

Aktuelles Projekt: „Sicher, Stark und Selbstbestimmt – Ein starkes Netz zur Förderung der Selbstbestimmung und Selbsthilfe von Frauen und Mädchen in Wohnheimen und Werkstätten der Behindertenhilfe in NRW“

Erfahrungen:

  • Schwerpunkt: Der Einfluss von Ängsten und Selbstwirksamkeitserwartungen auf die Einstellung zu Inklusion
  • Erfahrungen in der Projektkonzeption, -durchführung und -evaluation im Bereich der Inklusionsforschung
  • Wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Paderborn, Arbeitsbereich „Lernen in der inklusiven Schule“ (10/2017 - 04/2018)
  • Statistische Datenauswertung
  • Begleitung und Stärkung von Mädchen mit geistiger und psychischer Behinderung (u.a. als Integrationshilfe bei der Lebenshilfe Münster e.V.)

Elke Bleul

Projektmitarbeiterin im NetzwerkBüro, Studium der Theologie, kaufmännische Ausbildung (Buchhaltung/Organisation)

Aktuelles Projekt: "Sicher, Stark und Selbstbestimmt“ - ein Projekt zur Verbesserung der Lebenslage von Frauen mit Behinderungen in Werkstätten und Wohnheimen in NRW, zur Umsetzung des Art. 6 der UN-BRK

Erfahrungen:

  • Pädagogische/organisatorische Leitung von u.a. inklusive Jugendgruppen und europäischen Begegnungen
  • Aufbau des urbanen Netzwerks „Gemeinsames Leben im Arbeiterviertel“
  • Leitung/Regie einer bilingualen Amateurtheatergruppe
  • Organisation von multikulturellen Veranstaltungen, z.B. Müttertreff im Stadtteil
  • Diskriminierungserfahrung und Sensibilisierung durch die Geburt einer behinderten Tochter
  • Teilhabe und Entwicklung an diversen individuellen Strategieplanungen zur Überwindung von Leid und Schicksal
  • Strukturelle Mitarbeit im Bereich der Selbsthilfe

Claudia Dana Csiszér

Journalistin, Redakteurin

Schwerpunktthemen im NetzwerkBüro: Öffentlichkeitsarbeit/Kommunikation, Pflege des Internetauftritts

Erfahrungen:

  • Studium der Kulturwissenschaften und Gender Studies
  • Veröffentlichungen in diversen Printmedien
  • Recherche, Dokumentationen, Interviews, Fotoreportagen
  • Design & Projektleitung des Onlineportals "Fast Umsonst - Mit Dabei"
  • Layout von Magazinen, Broschüren und Infoblättern
  • Aufbau und Pflege von Social Media Auftritten
  • Konzeption und Erstellung von Webseiten

NetzwerkBüro ... Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW

Das NetzwerkBüro NRW, Landesprojekt und operative Schaltstelle und Motor des Netzwerkes, führt als zentrale Informations- und Koordinierungsinstanz die Fäden zusammen. Eine Projektleiterin und fünf Mitarbeiterinnen mit und ohne Behinderung bzw. chronischer Krankheit initiieren und realisieren unterschiedlichste Projekte, geben Impulse und zeigen Beispiele guter Praxis auf. Sie informieren durch Broschüren, Dokumentationen und im Internet oder vermitteln Ansprechpartner*innen… und all dies gemeinsam mit einem beständig wachsenden Netzwerk aus unterschiedlichen Institutionen und Personen.

Eingerichtet wurde das Büro am 15. April 1996. Es wird gefördert vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und steht in Trägerschaft der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE NRW e.V. mit dem Sitz in Münster. 

Der Auftrag und das wichtigste Ziel
Das wichtigste gemeinsame Anliegen von Netzwerk und NetzwerkBüro ist die nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation von Frauen und Mäden mit Behinderung/chronischer Erkrankung in NRW. 
Um dies zu erreichen, treten wir in der gesellschaftlichen und politischen Öffentlichkeit ein für die Gleichstellung, Teilhabe und Selbstbestimmung betroffener Frauen und Mädchen. 
Gemeinsam mit den Frauen des Netzwerkes decken wir die besonderen Belange behinderter Frauen auf, ihre Bedürfnisse, Erfahrungen und Wünsche sowie die strukturellen und ideellen Barrieren, denen betroffene Frauen immer wieder ausgesetzt sind. All dies tragen wir in die Öffentlichkeit, um im Verbund geeignete Lösungen und Wege zu erarbeiten und Beispiele guter Praxis weiterzugeben.

Die Mitarbeiterinnen tragen Fakten, Berichte und Informationen zur Erstellung von Analysen zur besonderen Situation behinderter Frauen und Mädchen zusammen und geben dies weiter an die Öffentlichkeit. Sie führen zudem die entsprechende Informations- und Medienarbeit durch – über Infoblätter, Broschüren, Dokumentationen, über das Internet und die Teilnahme an Messen und Selbsthilfetagen sowie in Zusammenarbeit mit verschiedenen Medien.

Motor für Dialog und Vernetzung
Das NetzwerkBüro NRW initiiert und begleitet den Erfahrungsaustausch und Dialog zwischen politisch Handelnden, Maßnahmeträgern, Forschungseinrichtungen und betroffenen Gruppierungen sowie den Frauen und Mädchen mit Behinderung/chronischer Erkrankungen. Es bewegt sich damit im Schnittfeld zwischen Behinderten- und Frauenpolitik und arbeitet als Vernetzungsinstanz inzwischen mit einer Vielzahl unterschiedlicher Einrichtungen.

Mit diesen Institutionen stehen wir in Kontakt:

  • Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW
  • Landesbehindertenbeauftragter NRW und Landesbehindertenrat NRW
  • Frauenausschuss und die politischen Parteien der Landesregierung NRW
  • Integrationsämter der Landschaftsverbände Westfalen-Lippe und Rheinland sowie Integrationsfachdienste
  • Diverse Frauenberatungsstellen und Frauenbüros in NRW sowie BehindertenkoordinatorInnen und Gleichstellungsbeauftragte in verschiedenen Kreisen, Städten und Kommunen
  • Weiterbildungseinrichtungen, Universitäten und Forschungseinrichtungen
  • Verschiedene Berufsförderungs- bzw. Berufsbildungswerke sowie Einrichtungen, Agenturen und Beratungsstellen der beruflichen und gesundheitlichen Rehabilitation
  • Arbeitsbündnisse des Landes NRW, wie zum Beispiel das Gesundheitsnetzwerk NRW, die Patientenvertretung NRW, der runde Tisch „Frauen in Not“ des Landtages NRW, der Frauengipfel NRW etc.

Für uns wichtige Ansprechpartner auf Bundesebene sind Projekte und Initiativen wie:

  • Weibernetz e. V.
  • Netzwerke von Frauen und Mädchen mit Behinderung in anderen Bundesländern
  • Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE (BAG)